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Das Stieger Sägegatter

Das Stieger SägegatterAbb. 1 Aufstellung am 6.9.2010: Das Sägegatter am Haken des 150 Jahre alten Holzportalkranes der Maschinenhalle. Es wird bis zur Hälfte im Keller verschwinden (daher „Unterantrieb“)

 

Das Stieger SägegatterAbb. 2 Das restaurierte Typenschild

2010 konnte der Eisenhüttenverein Mägdesprung Carl Bischof e.V., durch Spenden und Fördermittel unterstützt, das Sägegatter des aufgegebenen „Sägewerks Hoppe“ in Stiege vom neuen Besitzer kaufen und es dem Museum Carlswerk als Dauerleihgabe überlassen.

 

Das „Stieger Sägegatter“ wurde 1914 unter der Kommissionsnummer 210/14 in Mägdesprung gefertigt und mit der Maschinennummer 1549 ausgeliefert. Das ist aus dem noch vorhandenen Werkstattbuch ersichtlich.

 

Es ist ein Vierwalzen-Vollgatter mit Unterantrieb vom Typ VG 5. Die „5“ bedeutet, dass damit Stämme bis 50 cm Durchmesser gesägt werden konnten.

 

Das Stieger Sägegatter, das vom Verein restauriert wurde, ist an den Ort zurückgekehrt, an dem es vor über 100 Jahren gefertigt und einem ersten Probelauf unterzogen wurde. Es zeugt von der beachtlichen Leistungsfähigkeit des damaligen Mägdesprunger Maschinenbaus.